
Wie bereits berichtet, wurde von der „Kleinregion & Klima- und Energie- Modellregion Ebreichsdorf“ ein Logowettbewerb für ein neues Logo ausgeschrieben. In der Gemeindeversammlung am 14. Juni 2021 wurde von den Bürgermeisteri:nnen der Kleinregion der Entwurf des Pottendorfers Heinz Hamp unter mehr als 20 Einreichungen als bestes Logo ausgewählt.
Die Klimakrise erfordert, dass wir uns alle unsere Lebensbereiche anschauen, damit wir durch die Veränderung unseres Verhaltens Schritt für Schritt unsere CO2-Emissionen drastisch verringern. Ein Bereich, der bisher kaum Berücksichtigung fand, sind unsere Haustiere und hier soll es um den Hund gehen.
Im Rahmen einer Selbstanalyse hat ein Hundehalter nebst seinen persönlichen CO2-Emissionen und die seines Hundes von berufener Stelle, einem Fachbereich der TU Berlin, analysieren lassen. Der IT-Unternehmer hat daraus sein „Projekt Green Zero“ gemacht und ein Buch darüber geschrieben. Die Analyse für einen deutschen Durchschnittshund (15 kg, 13 Jahre Lebenserwartung) hat ergeben, dass er einen beträchtlichen Anteil am CO-Fussabdruck des Herrchens hat: rund 0,6 Tonnen CO2 im Vergleich zu rund 8 Tonnen CO2 für einen Durchschnittsdeutschen.
Die Kleinregion Ebreichsdorf hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Wir möchten unsere Kleinregion mit einem eigenen LOGO diesen unverwechselbar machen! Deshalb laden wir alle Interessierten ein, ein LOGO für unsere Kleinregion zu entwerfen.
Alles unter einem Dach?
Warum die Insektenhotels aus dem Baumarkt oft mehr schaden als helfen. Und was man besser machen kann.
Die Ansammlung von angebohrten Holzstämmen, Schilf, Bockerln, Ziegelsteinen etc. als Insektenhotel ist mittlerweile sehr beliebt und in vielen Gärten anzutreffen. Das ist prinzipiell zu begrüßen. Die meisten dieser Behausungen sind aber offenbar ohne Befragung der Gäste gebaut worden, weshalb sie im Endeffekt nur lückenhaft bewohnt werden.
Neue Ladestationen in den KEM-Gemeinden
Für die Kleinregion Ebreichsdorf ist Mobilität ein sehr wichtiges Thema, da unsere Gemeinden allesamt im sogenannten „Speckgürtel“ von Wien liegen, hohe Bevölkerungs-Zuwachsraten haben und entsprechend viel „Pendelverkehr“ stattfindet.
Die Klimaerhitzung schreitet voran und die sichtbaren Beispiele für die negativen Auswirkungen werden immer deutlicher. Die Erhitzung der Atmosphäre bedeutet nicht, dass es überall gleichmäßig warm wird. Dies ist nur ein statistischer Mittelwert. Es bedeutet viel mehr, dass immer mehr Wärme ins Wettersystem und damit Energie kommt. Diese zusätzliche Energie verändert die Wirkungszusammenhänge und Dynamiken im täglichen Wetter, welches dann immer extremer wird.
Ein anschauliches Beispiel lieferte im Februar der US-Bundesstaat Texas, welcher auf dem gleichen Breitengrad liegt wie nordafrikanische Staaten. Dort hat eine lange anhaltende, äußerst ungewöhnliche Kältewelle dazu geführt, dass Orangen eingefroren sind, am Baum!
Der Ausbau der Leitungsinfrastruktur für schnelles Internet schreitet in Österreich rasch voran. Aber leider nur dort, wo die kommerziellen Anbieter ausreichend Potential für Kundenschaft sehen. Kleine, ländliche Gemeinden fallen dadurch durch das Raster dieser Unternehmen.
Um diesen Gemeinden dennoch eine zukunftsfähige Internet-Infrastruktur bieten zu können, hat das Land NÖ eine eigene Gesellschaft gegründet, welche Glasfaserleitungen in sonst unerschlossen Gegenden verlegt: die nöGIG. Diese verlegt die Leitung im Boden, baut somit die Infrastruktur aus und betreibt diese. Internetanbieter können diese Leitungen mieten und den Kunden Angebote machen. Damit die nöGIG dies aber tut, müssen sich vor Beginn der Grabungsarbeiten 42% der Bevölkerung für den Ausbau entscheiden und sich selbst als mögliche Kunden deklarieren.
Das Förderprogramm für die Klima- und Energiemodellregion Ebreichsdorf, die geographisch identisch ist mit der Kleinregion Ebreichsdorf, läuft in Phasen von jeweils 3 Jahren ab. Am Ende einer Phase müssen die von der Förderstelle beauftragten Arbeitspaket umgesetzt sein. In der Mitte der Förderperiode ist ein Zwischenbericht zu erstellen. Diesen haben wir erstellt und werden ihn per Ende Jänner einreichen.
Die Zulassungsstatistiken für 2020 sind durchaus einen Blick wert. Sie zeigen deutlich, dass die e-Mobilität und hier vor allem in Form von rein elektrischen e-Fahrzeugen bedeutend an „Fahrt“ aufnimmt. Die Erfolgsmeldung lautet, dass bereits 6,4 Prozent aller Neuzulassungen auf reine E-PKW entfallen! Nimmt man die Autos für Leute mit Reichweitenangst dazu (Hybrid….), dann sind es sogar schon 10%!
In absoluten Zahlen bedeutet das, dass 15.972 e-Autos im Jahr 2020 in Österreich mehr auf den Straßen sind. Dies entspricht wiederum einen Plus von 72,8% und kommt fast eine Verdoppelung gleich. (Quelle: BEO; Bundesverband Elektromobilität Österreich)
Am 9.11.2020 fand - unter Einhaltung aller Hygienevorschriften - die Generalversammlung des Vereins der Kleinregion Ebreichsdorf im großen Saal in Ebreichsdorf statt. Abgesehen von der Erfüllung der vereinsrechtlichen Vorschriften gab es einiges zu tun und zu beschließen. Ing. Otto Strauss wurde einstimmig zum Obmann des Vereins wiedergewählt. Seine Stellvertreter sind Bürgermeisterin Natascha Matousek (ÖVP) aus Oberwaltersdorf, Bürgermeister Alfred Reinisch (UHL) aus Tattendorf und Bürgermeister Ing. Thomas Sabbater-Valteiner (SPÖ) aus Pottendorf. Zum Kassier wurde Bürgermeister Thomas Jechne (SPÖ) aus Mitterndorf gewählt.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) schätzt in einer Studie (How Large Are Global Energy Subsidies?) die direkten und indirekten Subventionen für die Nutzung fossiler Brennstoffe auf atemberaubende 5.300 Milliarden Dollar (4.700 Milliarden Euro) weltweit für 2015. Das sind 6,5 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung! Wow!
Weltweit betrugen die Subventionen für den Konsum fossiler Energieträger laut IEA World Energy Outlook 2014 rund 548 Milliarden US-Dollar – rund das Fünffache der globalen Subventionen für erneuerbare Energieträger (Jahr 2013).
Wow!
Am 25.9.2020 wurde der wichtigste Teilabschnitt des neuen Rad- und Gehweges entlang der Landesstraße B 210 zwischen Oberwaltersdorf und Traiskirchen vom Abgeordneten zum NÖ Landtag Christoph Kainz in Anwesenheit der Bürgermeisterin Natascha Matousek eröffnet. Mit dem Bau des neuen Weges wurde ein weiteres Teilstück eines Gesamtprojektes für die Verbesserung der Radwegeinfrastruktur in der Region geschaffen und damit die Verkehrssicherheit für die Fußgänger und Radfahrer maßgeblich erhöht. Die Breite des rund 650 m (250 m Traiskirchen, 400 m Oberwaltersdorf) langen Rad- und Gehweges beträgt 2,5 m. Der Abschnitt Oeynhausen bis Kreisverkehr wird am 28. September 2020 begonnen und soll bis Ende Oktober fertiggestellt werden.
Der Welterschöpfungstag ist der Tag, an dem die Menschheit so viele nachwachsende Rohstoffe verbraucht hat (Stichwort ökologischer Fussabdruck), wie unsere Kugel, auf der wir leben, in einem Jahr reproduzieren kann (Stichwort Biokapazität). Anders formuliert, ab diesem Tag brauchen wir die Substanz der Erde auf und zerstören so unsere eigene Lebensgrundlage. Dieser Tag wird von der Organisation Global Footprint Network errechnet. Global ist das heuer der 22.8. In Österreich war der Tag schon am 8.4.! Das heißt, würden alle Menschen auf dieser begrenzten Kugel so leben wie wir Österreicher, bräuchten wir fast 4 solche Erden! Da wir nicht mehr Erden auftreiben können, müssen wir unsere Verbräuche reduzieren, bevor wir unsere Lebensgrundlage verlieren. Die Formulierung „Lebensgrundlage verlieren“ klingt jetzt gar nicht so dramatisch, ist es aber. Machen Sie gleich mal einen kleinen Selbsttest zum Thema saubere Luft und simulieren Sie ganz schlechte Luft, so schlecht, dass Sie diese kaum einatmen wollen. Probieren Sie das mal nur 5 Minuten! Ich glaube, jetzt kommt mehr Dramatik auf.
Auszüge aus dem Pressetext vom 14.7.2020:
Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 zeichnete gestern die Gemeinde Tattendorf, im Rahmen eines großen Festes, als erste Nationalpark Garten Gemeinde aus. Mit sehr innovativen Projekten engagiert sich die Gemeinde Tattendorf seit Jahrzehnten für den Erhalt der Biodiversität, etwa dass die öffentlichen Flächen weniger oft gemäht werden, es gibt einen 24 Stunden Biosupermarkt, für jede Jung-TattendorferIn wird ein Baum gepflanzt – und vieles mehr. Die Gemeinde möchte dieses Engagement in Partnerschaft mit GLOBAL 2000 weiter führen und ausbauen und hat daher beschlossen Teil der Initiative Nationalpark Garten zu werden.
Am 3.6.2020 bildete sich in Pottendorf ein Tornado. Er zog durch eine Straße und beschädigte dabei einige Häuser auf nur einen Straßenseite. Der Schaden geht in die Millionen. Verletzte gab es keine. Die Feuerwehren waren im Großeinsatz, um nicht nur den Hausbesitzern mit kaputten Dächern zu helfen, sondern auch, um Keller auszupumpen und umgestürzte Bäume aus dem Weg zu räumen. Zusätzlich gab es noch Hagel und starken Regen.
Laut dem gemeinnützigen Verein Skywarn (www.skywarn.at) gibt es rund 6-8 Tornados in unterschiedlichen Stärken pro Jahr in Österreich. Der Tornado in Pottendorf könnte ein F1 gewesen sein. Solche treten alle 5 bis 10 Jahre auf. F4 ist die stärkste Stufe. So einen gab es zuletzt am 10.7.1916 in Wr. Neustadt und forderte 32 Tote.
Die Marktgemeinde Trumau hat in einem nur einjährigen Projekt 9 (!) gemeindeeigene Gebäude auf LED-Beleuchtung im Innenbereich umgestellt! Eine renommierte Firma hat sich in allen Gebäuden jede einzelne Leuchte angeschaut, eine LED-Alternative gefunden und jeweils ein umfassendes Angebot erstellt. Nach Budgetierung im Herbst kam im Dezember der Gemeinderatsbeschluss und schon über die Weihnachtsfeiertage wurde mit dem Austausch begonnen, da einige Gebäude (2 Kindergärten, Volksschule, Turnhalle) nur in Ferienzeiten zur Minibaustelle werden konnten. Bis zum Mai 2020 waren die Arbeiten, die sich die LED-Lieferfirma und ein lokaler Elektriker aufteilten, erledigt. Das Projekt hat insgesamt rund 150.000 Euro gekostet, wird sich in ca. 5 Jahren amortisieren (manche Gebäude wie Kindergärten sogar schon in knapp mehr als 2 Jahren!) und spart viel Geld, rund 150.000 kWh Strom pro Jahr und rund 40 Tonnen CO2 pro Jahr! Was für ein schöner Erfolg!
Wir werden dieses Projekt den anderen Gemeinden in unserer Kleinregion im Detail vorstellen, damit noch mehr Gemeinden diese Umstellung auf LED-Beleuchtung anpacken!
Mag. Patrick Wagenhofer
Manager der Klima- und Energiemodellregion Ebreichsdorf
Mit großer Freude können wir Ihnen nun die lange erkämpften Verbesserungen im Detail bekanntgeben. Im Zuge der Neuausschreibung des Busverkehrs in unserer Kleinregion konnten wir mit der Kleinregion im Rücken und somit als potenter Verhandlungspartner bedeutende Verbesserungen erwirken. „Das, wofür sich die Bürgermeister der Kleinregion seit Jahren vehement eingesetzt haben, wird am 31. August dieses Jahres Realität“, freut sich der Obmann der Kleinregion, SPÖ-Stadtrat Otto Strauss über das gemeinsam Erreichte.
Im April wollten wir mit dem Verkaufsstart unserer torffreien, regional gesammelten und äußerst hochwertigen „mei erd“ Kompostprodukte beginnen. Leider sind die Bauhöfe aufgrund der Ausbreitung des Covid19 Virus gesperrt und wir alle im Lockdown. Nichtsdestotrotz ist es uns hier eine Meldung wert, damit Sie wissen, dass Sie - eigentlich Ihre - Kompostprodukte wieder kaufen können, sobald die Bauhöfe wieder öffnen dürfen.
Als Zugabe für einen guten Start ins Jahr 2020 lassen wir unsere Preise für Sie unverändert. „Bleiben Sie gesund und stürzen Sie sich so bald wie möglich in Ihren Garten - um unsere Kompostprodukte gleich zu verwenden!“ wünscht Ihnen der Obmann der Kleinregion, Ing. Otto Strauss!
Mag. Patrick Wagenhofer
Manager der Klima- und Energiemodellregion Ebreichsdorf
Wie schnell sich die Realität ändern kann! Eben noch Weihachten mit Familie und Silvester mit Freunden gefeiert. In den Semesterferien war Skifahren angesagt. Und plötzlich ist alles anders. Plötzlich sind Maßnahmen nicht nur denkbar sondern innerhalb weniger Wochen umgesetzt, die vorher undenkbar waren. Die Situation mit Covid19 ist ernst, aber hoffentlich keine Katastrophe! Das Positive an der Sache für mich ist, dass ich gesehen habe, dass Maßnahmen möglich sind, die Tage oder Wochen zuvor als nicht-machbar dargestellt worden wären. Der Druck muss offenbar nur groß genug sein. Ich leite daraus ab, dass es daher auch möglich sein wird, harte Maßnahmen für den Klimaschutz durchzusetzen. Denn die werden wir bald brauchen. Die Klimakatastrophe ist nun aus den Schlagzeilen, aber der Erderwärmung ist das egal. Die macht weiter wie bisher. Versuchen Sie doch sich zu überlegen, welche „Reduktionsmaßnahmen“ Sie nach dem Lockdown beibehalten oder zumindest gelegentlich umsetzen wollen, damit Sie etwas für Ihre Lebensgrundlage tun.
Alles Gute und bleiben Sie gesund!
Mag. Patrick Wagenhofer
Manager der Klima- und Energiemodellregion Ebreichsdorf
Die Kleinregion konnte Urs Hildebrandt, einen der bekanntesten, renommiertesten und weltweit gefragtesten Experten zum Thema Kompostierung für einen Vortrag am 12.2.2020 in unserer Kleinregion gewinnen. Er ist für unser Projekt von Anfang an ein wichtiger Mentor gewesen und hat uns intensiv unterstützt. Nun wollten wir den (Bio-) Bauern aus der Region und auch gerne weiteren interessierten Landwirten die Möglichkeit bieten, sich direkt beim Experten Informationen zu holen und die Eigenschaften unserer „mei erd“ Produkte kennen zu lernen.
„Wir sind sehr stolz auf unsere „mei erd“ Produkte. Da wir erst vor rund einem Jahr damit gestartet sind, ist deren Bekanntheit noch nicht so hoch, wie wir uns das wünschen würden. Daher haben wir uns zu dieser Infoveranstaltung entschlossen.“ freut sich der Obmann der Kleinregion Ing. Otto Strauss.