
Am Mittwoch, den 16.Oktober 2024 fand im Rathaus Ebreichsdorf ein Netz-Dialog mit Vertretern der Wiener Netze statt. Bei dem von der Energie- & Umweltagentur Niederösterreich und der Kleinregion Ebreichsdorf organisiertem Austauschformat trafen sich Gemeindevertreter aus der Kleinregion und weiteren Gemeinden aus dem südlichen Versorgungsbereich der Wiener Netze, um Antworten auf die zahlreichen Fragen vom Netzbetreiber zu erhalten.
In der angeregten Diskussion wurden neben neuen Kapazitäten für den Anschluss von PV-Anlagen auch der Netzausbau in der Region, sowie die Themen Stromspeicherung und Energiebuchhaltung besprochen. Zu Beginn erläuterte Daniel Berger von der eNU in seinem Vortrag zudem, wie man den größtmöglichen Nutzen aus einer privaten PV-Anlage schöpfen kann.
Den Reparaturbonus gibts jetzt auch für Fahrräder
Am 16. September 2024 wurde der Reparaturbonus des österreichischen Klimaschutzministeriums erweitert, um auch die Reparatur von Fahrrädern zu fördern. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Lebensdauer von Alltagsgegenständen zu verlängern und somit Ressourcen zu schonen sowie CO₂-Emissionen zu reduzieren. Das Programm, das bereits erfolgreich für die Reparatur von Elektrogeräten genutzt wird, bezuschusst nun auch Fahrradreparaturen.
Der Reparaturbonus deckt bis zu 50 % der Reparaturkosten ab, wobei der Höchstbetrag pro Reparatur 200 Euro beträgt. Dadurch sollen Menschen ermutigt werden, ihre Fahrräder bei Problemen instand setzen zu lassen, anstatt sie zu entsorgen und neue zu kaufen. Voraussetzung für den Bonus ist, dass die Reparatur bei einem zertifizierten Partnerbetrieb durchgeführt wird, der in einer offiziellen Liste des Ministeriums zu finden ist, die du unter www.reparaturbonus.at findest.
Von 16. bis 22. September findet die Europäische Mobilitätswoche statt!
Die Europäische Mobilitätswoche (EMW) ist eine jährliche Initiative, die vom 16. bis 22. September stattfindet. Sie wurde 2002 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen und zielt darauf ab, das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität und umweltfreundliche Verkehrsformen zu schärfen. Durch die EMW soll die Bevölkerung motiviert werden, über ihr tägliches Mobilitätsverhalten nachzudenken und umweltfreundliche Alternativen wie das Radfahren, Zufußgehen oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu wählen. Sie ist Teil der europäischen Bemühungen, die CO2-Emissionen zu reduzieren und lebenswertere Städte zu schaffen.
Jedes Jahr steht die Woche unter einem bestimmten Motto, das aktuelle Themen der nachhaltigen Mobilität aufgreift. 2023 lag der Schwerpunkt beispielsweise auf Energieeinsparungen im Verkehr. Dieses Jahr lautet das Thema „Raum fair teilen“. Dabei geht es darum, den knappen Straßenraum sicher für alle Verkehrsteilnehmer:innen zu machen, insbesondere für Personen, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind. Auf der Website www.mobilitaetswoche.at sind zahlreiche interessante Aktionen & Veranstaltungen zum Thema Mobilität gelistet, die definitiv einen Besuch wert sind.
LEADER Region Triestingtal und Kleinregion Ebreichsdorf auf der Suche nach Hitzehotspots!
2024 droht das heißeste Jahr in der Messgeschichte Österreichs zu werden. Zahlreiche Hitzerekorde wurden jedenfalls bereits gebrochen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf Natur und Tiere, sondern selbstverständlich auch auf unser menschliches Wohlbefinden. Durch Versiegelung und fehlende Begrünung wird der Hitzeeffekt verstärkt, denn asphaltierte Straßen, Betonwege oder gepflasterte Plätze speichern Wärme tagsüber und geben sie nur langsam wieder ab. Es entstehen dann sogenannte Hitzeinseln. Um auf solche Hitzehotspots, welche längst nicht mehr nur ein städtisches Problem sind, aufmerksam zu machen, begaben sich die Geschäftsführerin der LEADER Region Triestingtal Anette Schawerda und Regionsmanagerin der Kleinregion Ebreichsdorf Isabella Hollweck auf die Suche nach Hotspots in den Gemeinden Blumau-Neurißhof, Tattendorf und Teesdorf. Diese drei Gemeinden sind nämlich Mitglieder beider Regionen.
Klimawandel und Hitzeinseln: Auf der Suche nach Hitzehotspots in der Kleinregion Ebreichsdorf
In den letzten Jahren haben sich die Auswirkungen des Klimawandels immer deutlicher gezeigt. Hitzewellen werden häufiger und intensiver. Im August zeigte der Wetterbericht in der Region tagelang Temperaturen von über 30 Grad Celsius. Selbst nachts sanken die Temperaturen kaum unter 20 Grad – man spricht dann von sogenannten Tropennächten. Diese extremen Wetterbedingungen haben nicht nur Auswirkungen auf Tiere und Natur, sondern selbstverständlich auch auf das menschliche Wohlbefinden.
Seit 2022 ist die Kleinregion Ebreichsdorf eine der, vom Klima- & Energiefonds unterstützten, Klimawandelanpassungsregionen, kurz KLAR. Ziel des Programmes ist es, Regionen und Gemeinden die Möglichkeit zu geben, sich auf den Klimawandel vorzubereiten, mittels Anpassungsmaßnahmen die negativen Folgen des Klimawandels zu minimieren und die sich eröffnenden Chancen zu nutzen. Eine unserer Maßnahmen hat das Ziel auf Hitzeinseln in den Gemeinden aufmerksam zu machen und Strategien zur Verbesserung zu entwickeln.
Um sich über zukünftige Projekte in der Kleinregion Ebreichsdorf auszutauschen und das vielfältige Angebot an Unterstützungen kennenzulernen, luden Obmann Otto Strauss und Regionalmanagerin Isabella Hollweck die zuständigen Ansprechpersonen der Dorf- & Stadterneuerung (DORN), sowie des Mobilitätsmanagements (MOMA) in das Gemeindeamt in Pottendorf ein.
Florian Kolbe und Gerald Stradner von der DORN sind schon seit mehreren Jahren Ansprechpartner der Kleinregion und berichteten von aktuellen Fördermöglichkeiten und Unterstützungsmöglichkeiten für die Gemeinden, beispielsweise im Bereich Nachhaltige Beschaffung oder Ortskernbelebung. Mobilitätsmanagerin Isabella Grosinger zeigte die verschiedenen Möglichkeiten zum Thema nachhaltige und klimaschonende Fortbewegung, also Radfahren, öffentlicher Nahverkehr und Zufußgehen, auf.
Obmann Otto Strauss freut sich über den Termin: „Ich bin mir sicher, dass es weiterhin eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der DORN und dem MOMA geben wird und wir mit frischem Wind durchstarten können!“ Die Angebote bei Förderungen und Beratungsleistungen ergänzen das Programm der Klima-& Energiemodellregion ideal, sodass Kolbe, Stradner und Grosinger sicher in die Zukunftsprojekte der Region eingebunden werden.
Seit dem 01.Juli 2024 gibt es mit Isabella Hollweck für die Kleinregion Ebreichsdorf eine neue Managerin. Die Geographin und Umweltwissenschaftlerin sorgt beispielsweise für die Umsetzung der regional maßgeschneiderten Maßnahmen der Konzepte des KEM & KLAR Programms, für die optimale Nutzung von lokalen Ressourcen an erneuerbaren Energien oder die Vermeidung möglicher Fehlinvestitionen. „Ich freue mich sehr darauf, als Kümmerin vor Ort zu sein und die Kleinregion Ebreichsdorf klimafit zu machen!“
Um vorab viele Akteure und Akteurinnen aus der Region kennenzulernen, nahm die neue Managerin bereits an der Abschlussveranstaltung des Klimaschulen-Projekts teil.
Das im September 2023 gestartete Projekt Klimaschulen wurde erfolgreich beendet! Um das zu feiern und das in den Workshops erlernte Wissen weiterzugeben, fand am 24.Juni als Höhepunkt des Projekts eine Abschlussfeier statt. Dort präsentierten die Schüler:innen der Mittelschulen Pottendorf, Oberwaltersdorf und Ebreichsdorf ihre Arbeiten zu den Themen Klimaschutz global/lokal und Klimawandelanpassung, Energiedetektive, Erneuerbare Energie und Photovoltaik, sowie Jobs im Bereich erneuerbare Energien. Da die Veranstaltung ein öffentliches Event war, konnten sich auch Eltern, Gemeindevertreter oder interessierte Bürger:innen ein Bild machen.
Wir bedanken uns für das tolle Projekt besonders bei den Schüler:innen und dem Energiepark Bruck/Leitha für die Begleitung der Workshops!
Grüne Gebäudesanierung im Fokus
Die Kleinregion & KEM-KLAR-Modellregion Ebreichsdorf präsentiert stolz das Ergebnis ihrer "Sanierungsbonus-Tour 2024", die in Zusammenarbeit mit der Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich (eNu) und den KEM-Gemeinden stattfand. Die Informationsveranstaltungen, die in Tattendorf, Teesdorf, Blumau-Neurißhof, Pottendorf, Ebreichsdorf, Reisenberg, Mitterndorf an der Fischa, Oberwaltersdorf und Seibersdorf stattfanden, stießen auf enormes Interesse bei den Bürger:innen.
Niederösterreich hat sich ein klares Ziel gesetzt: Wir wollen "Raus aus Öl und Gas"! Die Stadtgemeinde Ebreichsdorf unterstützt dieses Anliegen und setzt aktiv Maßnahmen um, um ihre BürgerInnen von den zahlreichen Vorteilen um-weltfreundlicher Heizsysteme zu überzeugen.
„Ölheizungen sind für ein Drittel der Treibhausgas-Emissionen der Haushalte verantwortlich. Als erstes Bundesland hat Niederösterreich ein Ölkesselverbot für Neubauten beschlossen. Nun geht es darum, diesen Weg konsequent auch für bestehende Ölheizungen fortzusetzen. Ich freue mich, dass die Stadtgemeinde Ebreichsdorf unsere Initiative unterstützt und unser vielfältiges Informations- und Beratungsangebot dazu nützt,“ so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.
Gemeinsame Wege für eine nachhaltige Zukunft
Am 7. März 2024 fand im Rathaus der Stadtgemeinde Ebreichsdorf das zweite Amtsleiter:innen-Treffen der Kleinregion & KEM-KLAR-Modellregion Ebreichsdorf statt. Experten der Dorf- und Stadterneuerung, NÖ.Regional, eNu und IÖB-nabe.at präsentierten ihre Programme zu Themen wie Ausschreibungen, nachhaltige Beschaffung, Energiebuchhaltung, Klimakompass, Heizkesseltausch in öffentlichen Gebäuden und Mobilität.
Arbeiten zum Austausch der Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie gestartet!
„Schritt für Schritt werden wir die Straßenbeleuchtung der gesamten Gemeinde auf LED-Technologie umrüsten. Damit werden wir auch in diesem Bereich unseren Energiesparbeitrag leisten“, berichtet Trumaus Bürgermeister Abgeordneter zum Nationalrat Andreas Kollross.
Die Montage der neuen LED-Straßenbeleuchtung stellt neben anderen Maßnahmen, wie beispielsweise die LED-Förderung und die Photovoltaikförderung für private Haushalte sowie die Montage von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern an und in öffentlichen Gebäuden, einen weiteren Beitrag zur „Energiegemeinde Trumau“ dar.
Enormes Interesse am "Sanierungsbonus NEU ab 2024" in Tattendorf
In einem bis auf den letzten Platz gefüllten Dumba-Zentrum in Tattendorf wurde ein Meilenstein in der Förderung energetischer Sanierungen gesetzt. Die e5-Gemeinde Tattendorf und die Kleinregion & KEM-KLAR-Modellregion Ebreichsdorf schlossen sich gemeinsam mit der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich zusammen, um die Bürger:innen über die neuen Bundes- und Landesförderungen im Bereich der thermischen Sanierung, des Ausstiegs aus Öl und Gas sowie des Programms "Sauber Heizen für Alle" zu informieren.
Nachhaltige Energieversorgung für alle
Die Gemeinde Tattendorf und die „Erneuerbare Energiegemeinschaft Tattendorf eGen“ setzten ein wegweisendes Projekt um, das nicht nur die Nachhaltigkeit fördert, sondern auch die Gemeinschaft stärkt: Die erste gemeinschaftliche Erzeugungsanlage in den Mietwohnungen der Mühlgasse 1. Mit dieser innovativen Lösung werden 12 Mietwohnungen mit umweltfreundlichem Strom versorgt, der direkt vor Ort erzeugt wird.
Im Herbst 2022 wurde ein wegweisendes Bürgerbeteiligungsmodell ins Leben gerufen, das die Installation von Sonnenkraftwerken in mehreren Gemeinden der Kleinregion Ebreichsdorf vorangetrieben hat. Die Kickoff-Veranstaltung, bei der das Projekt von der Energieberatung Niederösterreich (eNu) präsentiert wurde, stieß auf enormes Interesse und ebnete den Weg für die erfolgreiche Umsetzung der Sonnenkraftwerke.
KR & KEM-KLAR!-Infotour – „Thermische Sanierung“, „Raus aus Öl und Gas“, „Sauber Heizen für Alle“, Photovoltaik und Stromspeicher: Bundes- und Landesförderungen.
Die kommenden Jahre bringen bedeutende Veränderungen für die energetische Sanierung von Gebäuden in Österreich. Mit dem Sanierungsbonus, der ab 2024 in Kraft getreten ist, stehen den Bürgerinnen und Bürgern erhebliche finanzielle Anreize für die Modernisierung ihrer Wohngebäude zur Verfügung. Informationsveranstaltungen in den Gemeinden der „Kleinregion & KEM-KLAR! Ebreichsdorf“ und der Energieberatung Niederösterreich (eNu) bieten die Möglichkeit, sich über die neuen Fördermöglichkeiten zu informieren und von Experten beraten zu lassen.
Die Kleinregion (KR) & Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Ebreichsdorf unterstreicht einmal mehr ihre führende Rolle in Sachen nachhaltiger Entwicklung mit dem adaptierten Umsetzungskonzept. In mehreren Sitzungen und Workshops wurden ehrgeizige Ziele formuliert und innovative Strategien entwickelt, um die Region weiter auf den Pfad der erneuerbaren Energien und der ökologischen Verantwortung zu führen.
Start für Klimawandel-Anpassungsmodellregion im Frühjahr 2024 geplant
Die Kleinregion Ebreichsdorf mit ihren 10 Gemeinden ist nach positiver Beurteilung unseres Antrages KLAR! (Klimawandel-Anpassungsmodellregion). Der Start soll im Frühjahr 2024 erfolgen.
Beim Klimaschutz geht es darum, die Erderwärmung auf ein Minimum zu reduzieren (Paris Ziel), bei der Klimaanpassung gilt es, Strategien zu entwickeln, welche die Auswirkungen des Klimawandels reduzieren.
Wir starten in eine neue Heizsaison und angesichts der seit letztem Jahr stark gestiegenen Gaspreise geht die Klima- und Energie Modellregion (KEM) Ebreichsdorf mit Entschlossenheit den Weg in Richtung einer nachhaltigen Energiezukunft. Unterstützt von großzügigen Förderaktionen auf Bundes- und Landesebene hat die Region bei mehreren Info-Großveranstaltungen in Ebreichsdorf, Pottendorf, Reisenberg und Teesdorf über ihre Pläne zur regionalen Wärmewende informiert. Die Region um Ebreichsdorf hat sich bereits 2009 dazu entschlossen, eine Klima- und Energiemodellregion zu werden. Als eine von 124 Modellregionen in Österreich steht die KEM Ebreichsdorf entschlossen für eine nachhaltige Energiezukunft.
Gemeindevertreter setzen auf Klimaschutz und Energiewende zur Gestaltung der Dorfentwicklung
Unter dem inspirierenden Motto „Dorf der Zukunft“ versammelten sich die Bürgermeister:innen, Umweltgemeinderät:innen und Amtsleiter:innen der zehn Kleinregions-Gemeinden zu einem erfolgreichen eNu-Workshop der „Kleinregion & KEM-KLAR! Ebreichsdorf“ in der „Alten Spinnerei Pottendorf“. Der Workshop, geleitet von Klemens Willim und Gabriel Olbrich von der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich zeigte eindrucksvoll, wie Klimaschutz und Energiewende das Leben in unserer ländlichen Region positiv beeinflussen kann.